INITIATIVE TIERSCHUTZ-

                TIERE IN NOT e.V.

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Am 29.11.2002 wurde in der Lutherstadt Eisleben der Verein “Initiative Tierschutz - Tiere in Not e.V. gegründet.

Als eingetragener Verein sind wir als gemeinnützig anerkannt, unser Spektrum schließt die Zusammenarbeit mit vielen Vereinen und Organisationen in den alten und neuen Bundesländern ein.

Wir haben das große Glück, das wir seit 2003 über ein Tierschutzgelände verfügen, wo wir dringende Notfälle begrenzt aufnehmen können, oder aber mit der Hilfe unserer Tierschutzpartner immer eine Lösung zugunsten der Tiere finden.

Alle Mitglieder des Vereines sind ehrenamtlich tätig und widmen ihre Freizeit dem Tierschutz und der Tiervermittlung.

Wir sind Mitglied im “Bundesverband Menschen für Tierrechte - Tierversuchsgegner” e.V.

Kooperationspartner des “Bundes Deutscher Tierfreunde” e.V.

Kooperationspartner im bundesweit tätigen “Tierschutznotruf” e.V.
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Die Schwachen kämpfen nicht.

Die Starken kämpfen vielleicht eine Stunde lang.

Die noch stärker sind, kämpfen viele Jahre.

Aber die Stärksten kämpfen ihr Leben lang.

Diese sind unentbehrlich.

(Berthold Brecht)

 

Leben und Sterben in L.E.

In den vergangenen Jahren gab es in Eisleben “Probleme” mit einer Katzenpopulation von ca. 20 Tieren, am ehemaligen Schlachthof bzw. der daneben befindlichen Gartenkolonie. 2013 entschloss sich das Tierheim Eisleben, unter Federführung des Tierheimvorsitzenden, welcher in der Anlage einen Garten besitzt, einige Tiere derer man mittels Falle habhaft werden konnte, einzufangen. Sie wurden von einem Gartenfreund weiterhin nach der Kastration auf dem Gelände mit Futter versorgt, dieser und wohl auch einige andere Bürger hatten die Hoffnung, dass man sich der Tiere im Tierheim Eisleben annimmt, da das Tierheim eines der wenigen Einrichtungen ist, welche keine größere Anzahl von Katzen beherbergt, aber durchaus auf dem Areal die Möglichkeiten dazu hat. Das Veterinäramt Mansfeld Südharz äußerte nach einer “Besichtigung” der Katzen das Fazit, dass alle Tiere augenscheinlich gesund wären ohne die Katzen angefasst bzw. untersucht zu haben, quasi eine Ferndiagnose. Eine solche Vorgehensweise ist leider eine gängige Praxis verschiedener Veterinärämter, welche auch in anderen Tierschutzorganisationen bundesweit bekannt ist.

Katzen sind Schädlinge in der Natur, sie reissen das Niederwild: Dieser Satz ist wohl die prägende Einstellung eines Tierschützers, welche auch Veranlassung für nachfolgende Handlungen war, welche zur Zeit nicht nur viele Tierfreunde beschäftigt, stammt er doch aus fundierter, tierschützerischer, qualitativ sachkundiger Einstellung. Fast alle der Katzen wurden in den letzten Wochen vom Schlachthof Eisleben an andere Orte verbracht, so unter anderem sechs Tiere auf ein privates Anwesen am ehemaligen Fortschrittschacht Eisleben. Anfragen bei der Besitzerin/Betreuerin der Tiere ergaben folgendes Ergebnis: Die Tiere wurden nicht, wie man es von einem qualifiziertem Team erwarten sollte ausgewildert, sondern einfach von dem einem Grundstück Schlachthof auf das andere Grundstück Schacht gesetzt, nach dem Motto : friss oder stirb. Sie könne doch die Tiere nicht mit in ihr Haus nehmen und ausreichend Nebengelass zum Auswildern wäre nicht vorhanden, sie bestätigte auch die Tiere noch nie wieder gesehen zu haben, eine Kontrolle durch einen Tierschutzkollegen verweigerte sie mit der Option, dass Ganze wäre ihre Privatangelegenheit. Tierschutzorganisationen wie der Europäische Tier- und Naturschutz, die Tierschutzallianz u.a. fordern Aufklärung über diese unqualifizierten Vorgänge, leider war der Tierheimvorsitzende bis jetzt immer nur in der Lage orthographisch äußerst fehlerhafte, im Kontext miese und beleidigende Mails an den ETN und die Tierschutzallianz zu senden, die ein Bild davon vermitteln wessen Geistes Kind man ist. Von den Behörden erwarten wir keine konstruktive und schon gar keine ehrliche Hilfe auf die Anfragen, das Veterinäramt hat mehr damit zu tun den Tierschutz mit der Verletzung des Datenschutzes zu brüskieren, in der fehl geleiteten Hoffnung zu schaden, gewissenlose Tierärzte favorisieren gleich das Töten von Tieren aus Kostengründen. Wenn die Tiere Glück haben finden sie zur Futterstelle oder sogar zum Schlachthof zurück, aber was passiert dann mit ihnen ??? Wenn sie Pech haben freut sich der Jäger, toller Tierschutz. Aber Tierschutz ist keine Aufgabe privater Personen und Tierschützer, welche nicht nur ihre Zeit, ihre Gesundheit und nicht zuletzt oft auch ihr privates Geld für die vernachlässigten Tiere der “Anderen” opfern, gern auch von geistig verarmten Individuen als Spinner und Schlimmeres verhöhnt werden

Tierschutz ist eine gesamtpolitische Aufgabe, der Staat ist dafür verantwortlich, dass die Voraussetzungen für das Aussetzen und die Nichtartgerechte Tierhaltung eingeschränkt bzw. unterbunden werden. Die herrenlosen Tiere, welches es betrifft und dessen Verursacher ja der Mensch war und ist müssen die Möglichkeit haben, u.U. bis an ihr natürliches Ende artgerecht betreut zu werden. In einigen der alten Bundesländer ist man auf einem guten Weg, das Staatsziel Tierschutz auch umzusetzen, sei es mit einer Beendigung der Tierversuche für welche es bessere und humanere Alternativen gibt, oder der Möglichkeit des Verbandsklagerechtes für anerkannte Tierschutzvereine

In Mansfeld Südharz ist die Politik Lichtjahre von einer Annäherung an den Tierschutz entfernt.

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